Vom Briefing zur Veröffentlichung: drei Haftungsstellen
Lizenz
Die vereinbarte Nutzung eines Bildes deckt die Kampagnenreichweite nicht ab. Ansprüche des Rechteinhabers sind von eigenen Lizenzkosten zu unterscheiden.
Freigabe
Ein noch nicht freigegebenes Motiv geht live. Dokumentation und Rollenverteilung helfen bei der Klärung des Anspruchs.
Termin
Die Veröffentlichung verpasst den vereinbarten Verkaufsstart. Der Kunde verlangt Ersatz eines behaupteten Umsatzverlusts.
Agenturbeispiel mit zwei Haftpflichtbausteinen
Hiscox nennt für die Media-Berufshaftpflicht plus Betriebshaftpflicht bei 150.000 Euro Jahresumsatz 42,90 Euro netto pro Monat. Das entspricht rund 51,05 Euro einschließlich 19 % Versicherungssteuer. Deckung: 500.000 Euro berufliche Vermögensschäden und 3 Mio. Euro Betriebshaftpflicht. Selbstbeteiligung, Zahlweise und Laufzeit sind in der Beispielangabe nicht genannt.
Agenturverträge und Versicherung müssen zusammenpassen
Eine Agentur-VSH ist kein Budget für die Fertigstellung einer misslungenen Kampagne. Kontrollieren Sie, ob Nachbesserung, Vertragsstrafen oder die Rückzahlung des eigenen Honorars ausgeschlossen oder nur in bestimmten Erweiterungen geregelt sind.
Setzen Sie freie Kreative oder KI-Werkzeuge ein, gehören auch diese Arbeitsweisen in die Tätigkeitsbeschreibung. Ein Vertrag sollte zur realen Leistungskette passen, einschließlich Konzeption, Produktion, Einkauf und Veröffentlichung.
