Beratung und Organfunktion brauchen eine klare Grenze
Als Unternehmensberater können Sie Handlungsmöglichkeiten analysieren, Projekte steuern oder Entscheidungen vorbereiten. Übernehmen Sie dagegen als Interim-Geschäftsführer eine Organfunktion, entstehen zusätzliche persönliche Haftungsrisiken. Für diese Rolle ist eine passende D&O-Deckung zu prüfen.
Beschreiben Sie daher nicht nur „Consulting“, sondern auch Strategie, Finanzierung, Personal, technische Beratung und operative Verantwortung. Besondere Beratungsfelder können individuellen Vereinbarungen unterliegen.
Welche finanziellen Folgen können Beratungsfehler haben?
Fehlkalkulation
Ein Investitionsplan lässt wesentliche Kosten aus. Der Kunde macht den daraus entstandenen finanziellen Nachteil geltend.
Fristversäumnis
Eine vereinbarte Fördermittelfrist wird nicht eingehalten. Ob Ersatz verlangt werden kann, hängt unter anderem vom Auftrag ab.
Vertraulichkeit
Sensible Informationen gelangen an einen Wettbewerber. Der Vertrag muss einschlägige Haftpflichtansprüche erfassen.
Ein konkretes Beratungsprofil macht Beiträge vergleichbar
Für SAP-Berater veröffentlicht Hiscox ein Beispiel mit bis zu 100.000 Euro Jahresumsatz, 125.000 Euro Deckung und 1.000 Euro Selbstbeteiligung: 16,54 Euro netto beziehungsweise rund 19,68 Euro inklusive 19 % Versicherungssteuer pro Monat. Zahlweise und Laufzeit sind in der Beispieltabellenangabe nicht eindeutig ausgewiesen.
