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Öffentliche D&O / Managerhaftpflicht

D&O über die Öffentliche Braunschweig: ERGO-Schutz für Geschäftsleitung und Vereinsvorstand

Die Öffentliche Braunschweig stellt ihre D&O mit ERGO als Produktpartner vor. Die Managerhaftpflicht schützt verantwortliche Personen bei persönlichen Haftungsansprüchen aus ihrer Leitungs- oder Aufsichtstätigkeit. ERGO veröffentlicht dazu eigene Anträge mit Beiträgen für Unternehmen und für Vereine, Verbände und Stiftungen.

Bei der Öffentlichen D&O ist ERGO der Produktpartner

Die Öffentliche Braunschweig nennt ERGO für die angebotene Directors-and-Officers-Versicherung. Der ERGO-Antrag benennt die ERGO Versicherung AG als Versicherer. Für den Vergleich sollten Sie neben dem Beitrag deshalb auch den konkreten ERGO-Tarif und Bedingungsstand festhalten.

Die D&O behandelt persönliche Ansprüche gegen die Geschäftsleitung oder Aufsicht, sowohl aus dem eigenen Unternehmen als auch von außen. Eigenes Beispiel: Eine Gesellschaft verlangt vom Geschäftsführer Ersatz für eine vermeidbare Doppelanmietung. Die Versicherung prüft zunächst, ob eine persönliche Haftung besteht, und übernimmt im versicherten Umfang Abwehr oder Schadenersatz.

Welche Verantwortlichen die Öffentliche-D&O berücksichtigt

Organmitglieder

Geschäftsleitung und Aufsichtsgremien sowie die operative Tätigkeit der versicherten Organe werden beschrieben.

Weitere Funktionen

Zu den genannten Personen gehören leitende Angestellte, faktische Organe, Interimsmanager und Compliance-Beauftragte.

Konflikte um Vergütung

Kosten zur Durchsetzung von Vergütungsansprüchen bei Aufrechnung mit Schadenersatzforderungen gehören zum dargestellten Leistungsbild.

D&O-Nachmeldung: Veröffentlichte Angaben der Öffentlichen und von ERGO

UnterlageBeschriebene FristFür das Angebot wichtig
Öffentliche Braunschweig, Produktseite6 Jahre; optional 10 JahreNicht ohne Bedingungsprüfung als aktueller ERGO-Standard übernehmen
ERGO, aktuelles MaklerportalMindestens 8 Jahre; optional 13 JahreKonkrete Vereinbarung bestätigen lassen
Verlinkte ERGO AVB-DO 20176 Jahre nach einem Vertragsjahr, 8 nach dem zweiten; entgeltlich bis 10Restliche letzte Summe; weitere Voraussetzungen beachten
Persönliche Nachmeldung laut ERGO12 Jahre für benannte AusscheidegründeRuhestand, gesundheitliche Gründe oder turnusmäßiges Ausscheiden

Faktische Leitung und Interim: Der Personenkreis der Öffentlichen D&O reicht weiter

Die D&O-Darstellung der Öffentlichen Braunschweig nennt neben formellen Organmitgliedern unter anderem leitende Angestellte, faktische Organe, Interimsmanager und Compliance-Beauftragte. Entscheidend ist, welche Funktion die betroffene Person tatsächlich ausübt. Eine bloße Berufsbezeichnung bildet die Verantwortung oft nur unvollständig ab.

Für ein Gruppenunternehmen sollten die Gesellschaften und Mandate mit aufgeführt werden. Ein Interimsmanager, der zusätzlich unabhängig berät, benötigt eine klare Trennung zwischen Organpflichten und fachlichen Dienstleistungen. Die beschriebene operative Tätigkeit macht eine D&O nicht zu einer unbegrenzten Beraterhaftpflicht.

Nachmeldefristen bei Öffentlicher und ERGO: Welcher Vertragsstand gilt?

Die Öffentliche Braunschweig beschreibt sechs Jahre Nachmeldung, optional zehn. Das aktuelle ERGO-Maklerportal nennt dagegen mindestens acht Jahre und eine Erweiterung auf 13 Jahre. Die dort verlinkten älteren AVB-DO 2017 sehen zunächst sechs Jahre nach mindestens einem Vertragsjahr, acht nach dem zweiten Jahr und eine entgeltliche Erweiterung bis zehn Jahre vor.

Diese unterschiedlichen Darstellungen sind bei einem neuen Angebot zu klären. Lassen Sie Frist, Voraussetzungen und verbleibende Summe ausdrücklich bestätigen. Zwölf Jahre persönliche Nachmeldung nennt ERGO für Ruhestand, gesundheitlich bedingtes oder turnusmäßiges Ausscheiden; daraus folgt kein pauschaler Schutz für jede beliebige Beendigung eines Mandats.

Das ERGO-Zusatzlimit ist keine automatische Million für jeden D&O-Schaden

Die Öffentliche Braunschweig und ERGO nennen ein zusätzliches Limit bis eine Million Euro. Die verlinkten AVB-DO 2017 konkretisieren es als einmalig 20 Prozent der Versicherungssumme nach vollständigem Verbrauch, begrenzt auf eine Million Euro. Abwehrkosten werden nach diesem Bedingungswerk grundsätzlich auf die Summe angerechnet.

Eigenes Rechenbeispiel für diese Bedingungsfassung: Bei 500.000 Euro Versicherungssumme entsprechen 20 Prozent weiteren 100.000 Euro. Das ist eine Erläuterung der Zusatzlimitregel und keine Erhöhung jedes einzelnen Schadenanspruchs. Eine echte zweifache Jahreshöchstleistung ist eine gesonderte wählbare Vereinbarung.

ERGO-Beitragsbeispiele für die D&O-Partnerlösung der Öffentlichen

Die folgenden Beträge stammen aus den im ERGO-Maklerportal verlinkten Anträgen mit Stand Juli 2024. Sie dienen der Orientierung zum genannten Produktpartner; das konkrete Angebot über die Öffentliche Braunschweig muss Tarif und Annahme bestätigen. Gerechnet wird mit Jahreszahlung, einem Jahr Laufzeit und einfacher Jahreshöchstleistung, ohne Rabatt und ohne Zuschlag für doppelte Jahresleistung.

Die Unternehmensbeispiele gelten für ein deutsches Unternehmen mit bis fünf Millionen Euro Umsatz und mindestens drei Jahren operativer Tätigkeit. Für die vereinfachte Annahme müssen die weiteren Risikofragen verneint werden, unter anderem zu bestimmten Branchen, bekannten Ansprüchen, kritischen Finanzverhältnissen und dem Verzicht auf eine Cyberversicherung. Abweichungen erfordern eine individuelle Prüfung.

Vereins-D&O bei ERGO: Haushaltssumme statt Unternehmensumsatz

Für Vereine, Verbände und Stiftungen veröffentlicht der D&O-Partner der Öffentlichen einen eigenen Antrag. Die Tabellenbeispiele setzen mindestens zwölf Monate Tätigkeit und einen Sitz in Deutschland voraus. Maßgeblich sind konsolidierte Haushaltssumme beziehungsweise Stiftungsvermögen und die weiteren Annahmefragen.

Auch hier können etwa bekannte Haftungsvorwürfe, problematische Finanzverhältnisse, bestimmte Tätigkeitsfelder oder fehlender Cybervertrag eine individuelle Prüfung erforderlich machen. Ein kleiner gemeinnütziger Verein sollte daher nicht einfach in der Unternehmensbeitragstabelle eingeordnet werden.

Rabatte der ERGO-D&O können den Schutz verändern

Die D&O-Anträge des Partners ERGO nennen bei drei Jahren Laufzeit zehn Prozent Beitragsnachlass. Zugleich entfällt nach der Antragsregel der Kündigungsverzicht des Versicherers im Schadenfall. Für einen alleinigen 100-Prozent-Gesellschafter-Geschäftsführer wird im Unternehmensantrag ein anderer Nachlass von 15 Prozent mit Ausschluss der Innenhaftung verbunden.

Diese Wahl kann wesentlich sein: Forderungen der eigenen Gesellschaft gehören gerade zu den wichtigen D&O-Risiken. Vergleichen Sie beim Angebot über die Öffentliche deshalb nicht nur den reduzierten Beitrag, sondern auch den damit verbundenen Leistungsumfang. Die unveränderte Absicherung kostet gegebenenfalls mehr.

Vorsatzvorwurf und Vergütungsstreit: Was die Öffentliche D&O zusätzlich anspricht

Die Öffentliche Braunschweig beschreibt vorläufigen Abwehrschutz bei noch nicht rechtskräftig festgestelltem vorsätzlichem Handeln sowie Kosten zur Durchsetzung von Vergütungsansprüchen bei Aufrechnung mit Schadenersatz. Solche Kostenleistungen sind von der endgültigen Erstattung eines Schadens zu unterscheiden.

Wissentliche Pflichtverletzungen werden dadurch nicht pauschal versichert. Für den Angebotsvergleich sollten Auslöser, Teilgrenzen und mögliche Rückzahlungsregeln der Kostendeckung klar sein. Bei bereits bekanntem Konflikt muss dieser angegeben werden; eine neue Police ist keine rückwirkende Zusage für einen verschwiegenen Vorwurf.

ERGO-D&O: veröffentlichte Jahresbeiträge des Partners der Öffentlichen

ERGO-Anträge, Stand Juli 2024, aktuell im Partnerportal verlinkt. Jahreszahlung, ein Jahr Laufzeit, keine Rabatte/Zusatzoptionen. Deutsche Unternehmen mindestens drei Jahre, Vereine mindestens zwölf Monate tätig; weitere Risikofragen müssen die vereinfachte Annahme erlauben, insbesondere zu Finanzlage, Tätigkeiten, bekannten Ansprüchen und Cyberversicherung. Selbstbehalte nach konkretem Vertrag. Keine verbindliche Beitragszusage der Öffentlichen Braunschweig.

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BeispielprofilD&O-Summe, einfach pro JahrJährlich nettoJährlich inkl. 19 % Steuer
Unternehmen bis 5 Mio. Euro Umsatz250.000 Euro510,00 Euro606,90 Euro
Unternehmen bis 5 Mio. Euro Umsatz500.000 Euro612,00 Euro728,28 Euro
Unternehmen bis 5 Mio. Euro Umsatz1 Mio. Euro867,00 Euro1.031,73 Euro
Verein bis 250.000 Euro Haushaltssumme125.000 Euro308,00 Euro366,52 Euro
Verein bis 250.000 Euro Haushaltssumme500.000 Euro506,00 Euro602,14 Euro

D&O über die Öffentliche: Beiträge, ERGO und Vertragsdetails

Welchen D&O-Partner nennt die Öffentliche Braunschweig?

Die Öffentliche Braunschweig nennt ERGO als D&O-Produktpartner. In den verlinkten ERGO-Anträgen steht die ERGO Versicherung AG als Versicherer.

Welches konkrete D&O-Beitragsbeispiel gibt es beim Partner der Öffentlichen?

Der ERGO-Unternehmensantrag von Juli 2024 nennt für ein geeignetes Unternehmen bis fünf Millionen Euro Umsatz und 500.000 Euro D&O-Summe 612 Euro netto beziehungsweise 728,28 Euro einschließlich 19 Prozent Steuer pro Jahr. Es gelten Jahreszahlung, einfache Jahresleistung und die Annahmevoraussetzungen des Antrags.

Was kostet ein Vereinsbeispiel der ERGO-D&O?

Für einen geeigneten deutschen Verein mit bis 250.000 Euro Haushaltssumme nennt der D&O-Partner der Öffentlichen bei 125.000 Euro Summe 308 Euro netto oder 366,52 Euro brutto jährlich. Grundlage ist der Antrag Juli 2024 mit mindestens zwölf Monaten Tätigkeit, einfacher Jahresleistung und weiteren Annahmebedingungen.

Warum stehen zur D&O der Öffentlichen unterschiedliche Nachmeldefristen?

Die Öffentliche Braunschweig, das ERGO-Maklerportal und die dort verlinkten älteren Bedingungen nennen unterschiedliche Stände. Für Ihren D&O-Vertrag muss die vereinbarte Frist ausdrücklich bestätigt werden; eine Portalangabe allein ersetzt die Vertragsregel nicht.

Erhalten alle ausgeschiedenen Führungskräfte zwölf Jahre ERGO-Nachmeldung?

ERGO nennt zwölf Jahre für pensionierte, aus gesundheitlichen Gründen oder turnusmäßig ausgeschiedene Personen. Beim D&O-Angebot über die Öffentliche sollte geprüft werden, ob der konkrete Ausscheidegrund diese Voraussetzungen erfüllt.

Sind bei der Öffentlichen D&O stets eine Million Euro zusätzlich verfügbar?

Das ERGO-Zusatzlimit ist begrenzt. Die verlinkten AVB-DO 2017 nennen nach Verbrauch der Summe 20 Prozent zusätzlich, höchstens eine Million Euro. Beim Angebot über die Öffentliche ist die tatsächlich vereinbarte Klausel maßgeblich.

Was bedeutet der ERGO-Rabatt für einen alleinigen Gesellschafter-Geschäftsführer?

Im ERGO-Unternehmensantrag ist der 15-Prozent-Nachlass für den alleinigen 100-Prozent-Gesellschafter-Geschäftsführer mit dem Ausschluss der Innenhaftung verbunden. Bei der D&O-Prüfung über die Öffentliche sollte dieser Schutzverlust gegen die Ersparnis abgewogen werden.

Kann eine fehlende Cyberversicherung den ERGO-D&O-Antrag beeinflussen?

Die vereinfachten ERGO-D&O-Anträge fragen nach einem Verzicht auf eine Cyberversicherung. Wird diese Frage bejaht, sind die Standardannahmevoraussetzungen nicht erfüllt. Ein D&O-Angebot über die Öffentliche benötigt dann eine individuelle Prüfung.

Ist die zweifache Jahresleistung in den ERGO-Beitragsbeispielen enthalten?

Die genannten ERGO-D&O-Beispiele zur Partnerlösung der Öffentlichen rechnen mit einfacher Jahresleistung. Die Anträge nennen für eine zweifache Maximierung einen Zuschlag von 20 Prozent auf den Jahresnettobeitrag.

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