Die VGH versichert das gesamte Leitungsgremium
Die VGH beschreibt ihre D&O als Abschluss des Unternehmens zugunsten der Entscheidungsträger. Nach ihrer Produktdarstellung kann das gesamte Leitungsgremium versichert werden, nicht nur eine willkürlich ausgewählte Einzelperson innerhalb dieses Modells.
Das ist für den Vergleich mit einer persönlichen D&O wichtig. Eine Führungskraft, die einen ausschließlich eigenen Vertrag sucht, sollte diesen Wunsch ausdrücklich angeben. Für die Unternehmensdeckung müssen außerdem alle benötigten Leitungs- und Kontrollfunktionen erfasst werden.
VGH-D&O für Prokuristen, Compliance und Aufsicht
Die VGH nennt neben Geschäftsführern und Vorständen auch leitende Angestellte, Prokuristen, Generalbevollmächtigte und Compliance-Beauftragte. Diese Funktionen sind im angebotenen Personenkreis und Zusammenhang mit dem Unternehmen zu prüfen.
Listen Sie zusätzlich übernommene Mandate auf. Die Tätigkeit in einem Beirat einer anderen Gesellschaft ist nicht schon deshalb versichert, weil die Haupttätigkeit im Unternehmen abgesichert ist. Beteiligungen und organisatorische Verflechtungen gehören in die Risikoprüfung.
Innenansprüche gegen VGH-versicherte Führungskräfte
Die VGH-D&O beschreibt Ansprüche des eigenen Unternehmens ebenso wie persönliche Ansprüche von außen. Bei einem Innenanspruch fordert die Gesellschaft Ersatz von einer versicherten Person wegen eines behaupteten Leitungsfehlers.
Ein eigener Beispielsfall: Nach einem Wechsel der Gesellschafter werden frühere Beschaffungsentscheidungen überprüft. Die neue Leitung hält einzelne Ausgaben für vermeidbar und verlangt Ersatz. Ob ein persönlicher Haftungsgrund besteht, muss geprüft werden; die Forderung allein beweist ihn nicht.
Gemeinnützige Organisationen in der VGH-Managerhaftpflicht
Die VGH richtet D&O auch an Vereine, Verbände und Stiftungen. Sie nennt dafür beispielsweise Risiken bei zweckgebundenen Spenden und der Beantragung öffentlicher Mittel.
Bei einer gemeinnützigen Einrichtung sollte die Anfrage daher zur Finanzierungsstruktur passen. Regelmäßige Zuschüsse, größere Projekte und zusätzliche wirtschaftliche Tätigkeiten können unterschiedliche Verantwortlichkeiten auslösen. Die laufende Vereins-VSH und die persönliche Organhaftung sollten dabei getrennt zugeordnet werden.
VGH-Rückwärtsversicherung für unbekannte frühere Pflichtverletzungen
Die VGH beschreibt eine zeitlich unbegrenzte Rückwärtsversicherung für frühere Pflichtverletzungen, die weder der versicherten Person noch dem Unternehmen bei Abschluss bekannt waren. Diese Kenntnisvoraussetzung ist ein wesentlicher Teil der Zusage.
Für ein Angebot sind bestehende Vorwürfe und erkennbare Unregelmäßigkeiten daher vollständig anzugeben. Zusätzlich müssen die Regeln zur schriftlichen Geltendmachung und zur Zeit nach Vertragsende geprüft werden. Eine Rückwärtsdeckung beantwortet nicht automatisch jede Frage zu späteren Meldungen.
D&O und Vertrauensschaden im VGH-Angebot auseinanderhalten
Die VGH stellt neben der D&O auch Vertrauensschadenschutz vor. Dieser betrifft bestimmte unmittelbare Schäden des Unternehmens durch unerlaubte vorsätzliche Handlungen oder Betrug. Die D&O prüft dagegen einen persönlichen Haftungsvorwurf gegen die Leitung.
Ein eigener Beispielsfall: Ein Mitarbeiter veruntreut Geld. Der direkte Verlust und ein möglicher Vorwurf unzureichender Kontrolle gegen die Geschäftsführung sind zwei unterschiedliche Schadenpositionen. Beide Versicherungen müssen nach ihren eigenen Voraussetzungen beurteilt werden.
Die VGH-D&O-Summe anhand des Unternehmens bemessen
Die VGH sieht für den D&O-Bedarf eine Analyse von Bilanz und Unternehmenskennzahlen vor. Die passende Summe hängt daher nicht allein von der Anzahl der Geschäftsführer oder deren Gehalt ab.
Berücksichtigen Sie bei einem Vergleich auch, wie Abwehrkosten, mehrere betroffene Personen und Serienschäden auf die verfügbare Deckung wirken. Ein großer Einzelanspruch und mehrere kleinere Verfahren können den Vertrag unterschiedlich beanspruchen. Die konkrete Jahresleistung gehört deshalb zum Angebot.
Für einen VGH-D&O-Vergleich die gewünschte Verantwortung beschreiben
Ein öffentliches VGH-D&O-Beitragsbeispiel mit vollständigen Tarif- und Unternehmensannahmen ist nicht ausgewiesen. Für ein konkretes Angebot werden Rechtsform, wirtschaftliche Daten, Leitungsgremium, Beteiligungen und vorhandene Absicherung benötigt.
Sie können hier eine unverbindliche Managerhaftpflichtanfrage stellen. Geben Sie bei Vereinen und Stiftungen auch Aufgaben und Finanzierungswege an. Der Vergleich soll nachvollziehbar zeigen, welche persönliche Verantwortung abgesichert wird und welcher Beitrag dafür anfällt.
Bei der VGH-D&O den wirtschaftlichen Hintergrund mitdenken
Wirtschaftsunternehmen
Bilanz, Beteiligungen und Verantwortung der gesamten Leitung bilden die Grundlage der Prüfung.
Verein oder Stiftung
Zuwendungen, zweckgebundene Mittel und Projektverantwortung prägen die Organrisiken.
Zusätzliche Mandate
Aufsicht und Leitung bei weiteren Gesellschaften ausdrücklich angeben und den Einschluss prüfen.
VGH-D&O: Antworten für Unternehmen und gemeinnützige Träger
Kann nach dem VGH-D&O-Modell nur ein einzelner Geschäftsführer ausgewählt werden?
Die VGH beschreibt die Absicherung des gesamten Leitungsgremiums über das Unternehmen. Ein ausschließlich persönlicher Einzelvertrag ist davon zu unterscheiden.
Nennt die VGH auch Prokuristen als D&O-Zielgruppe?
Die VGH führt Prokuristen und weitere Leitungsfunktionen auf. Ihre konkrete Funktion muss innerhalb des vereinbarten Unternehmens- und Personenkreises erfasst sein.
Behandelt VGH-D&O Forderungen des eigenen Unternehmens?
Die VGH-D&O sieht auch Innenansprüche der Gesellschaft gegen versicherte Führungskräfte vor. Der persönliche Haftungsgrund und die Deckung werden im Schadenfall geprüft.
Welche Besonderheiten nennt die VGH für D&O gemeinnütziger Einrichtungen?
Die VGH beschreibt für Vereine, Verbände und Stiftungen unter anderem Risiken bei Spendenverwendung und öffentlichen Mitteln. Die konkrete Leitungsaufgabe und Organisationsstruktur gehören in die Anfrage.
Was setzt die VGH-Rückwärtsversicherung voraus?
Die VGH-D&O beschreibt zeitlich unbegrenzten Rückwärtsschutz für frühere Pflichtverletzungen, von denen weder die versicherte Person noch das Unternehmen bei Abschluss Kenntnis hatte.
Reicht VGH-Rückwärtsdeckung für jede spätere Schadenmeldung?
Die Rückwärtsregel der VGH-D&O betrifft frühere Pflichtverletzungen. Zusätzlich müssen Geltendmachung, Meldefristen und Schutz nach Vertragsende aus dem angebotenen Vertrag geprüft werden.
Ist Vertrauensschadenschutz bei der VGH dasselbe wie D&O?
Die VGH unterscheidet die persönliche Organhaftung vom unmittelbaren Unternehmensschaden durch bestimmte vorsätzliche Handlungen oder Betrug. Ein Vorgang kann beide Prüfbereiche betreffen, ohne dass die Verträge austauschbar sind.
Wie ermittelt die VGH den D&O-Deckungsbedarf?
Die VGH nennt Bilanz und Unternehmenskennzahlen als Grundlage. Ergänzend sollten der versicherte Personenkreis, Kostenanrechnung und mögliche Mehrfachansprüche im Vergleich berücksichtigt werden.
Ist jeder Steuerbescheid ein VGH-D&O-Schaden?
Die VGH nennt bestimmte persönliche Ansprüche im Zusammenhang mit fehlerhaft behandelten Abgaben. Daraus folgt keine allgemeine Übernahme der normalen Steuerschuld des Unternehmens.