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VHV D&O / Managerhaftpflicht

VHV-Berufsschutz und Managerhaftung: Wo Geschäftsführer zusätzliche Absicherung brauchen

Wer als VHV-Kunde zusätzlich Geschäftsführer wird, sollte seine persönliche Organhaftung gesondert prüfen. BERATERPROTECT schließt die Tätigkeit als Organmitglied ausdrücklich aus. Bei VERBANDSPROTECT gibt es dagegen beschriebenen Eigenschadenschutz für bestimmte Fehler versicherter Organe. Beides muss von einer umfassenden Unternehmens- oder persönlichen D&O unterschieden werden.

Geschäftsführer im VHV-Berufsvertrag: Die entscheidende Vertragsgrenze

Die Bedingungen von VHV BERATERPROTECT 2026 erfassen bestimmte zeitlich befristete Managementaufgaben in Linienfunktion. Unmittelbar anschließend schließen sie die Tätigkeit als Organmitglied, beispielsweise als Geschäftsführer, aus.

Das betrifft gerade Berater, die zeitweise in ein Kundenunternehmen wechseln. Die Empfehlung einer Maßnahme kann zum Beratungsmandat gehören; die eigene verbindliche Entscheidung als bestellter Geschäftsführer ist eine andere Verantwortung. Für eine D&O-Anfrage sollten Bestellung, Gesellschaft und Beginn des Mandats feststehen.

VHV VERBANDSPROTECT: Eigenschäden durch Organfehler

VERBANDSPROTECT beschreibt unmittelbare finanzielle Eigenschäden einer Organisation durch fahrlässige Verstöße versicherter Organe und Personen innerhalb satzungsmäßiger Tätigkeiten. Die Übersicht nennt dafür den im Versicherungsschein bezeichneten Personenkreis.

Das kann für Vereine, Kammern oder Stiftungen relevant sein. Es ist jedoch kein pauschaler Nachweis einer persönlichen D&O für sämtliche Ämter eines Vorstands. Zu prüfen sind die versicherte Organisation, Satzungsaufgaben und die Frage, ob zusätzlich persönliche Ansprüche gegen die betreffende Person abgesichert werden sollen.

Eine fremde Geschäftsführung bleibt ein eigenes Mandat

Wer neben einem durch VHV VERBANDSPROTECT versicherten Ehrenamt eine GmbH leitet, hat zwei unterschiedliche Aufgaben. Der Vertrag der Organisation erstreckt sich nicht schon deshalb auf eine andere Gesellschaft, weil dieselbe Person dort ebenfalls Verantwortung trägt.

Für den Angebotsvergleich sollten alle gewünschten Mandate mit Rechtsform und Funktion aufgeführt werden. Bei Tochtergesellschaften und weiteren Aufsichtsfunktionen ist außerdem zu klären, ob sie in einer Unternehmens-D&O enthalten sein sollen oder eine gesonderte Lösung benötigen.

VHV CYBERPROTECT schützt den Betrieb nach einem IT-Angriff

Die aktuelle VHV-Cyberdarstellung behandelt unter anderem eigene Wiederherstellungskosten, Betriebsunterbrechung und Haftpflichtansprüche im Zusammenhang mit Cybervorfällen. Präventionsangebote können helfen, Sicherheitsmaßnahmen und Mitarbeiterschulungen zu dokumentieren.

Damit ist noch keine umfassende persönliche D&O für Fehlentscheidungen in Finanzierung, Organisation oder Unternehmensführung bestätigt. Der Ersatz eines betrieblichen Cyberverlusts und ein persönlicher Ersatzanspruch gegen den Geschäftsführer sind getrennte Fragen. Für Letzteren müssen Versicherer, Bedingungen und Deckungszusage eindeutig feststehen.

Ältere VHV-Cyberwerbung ersetzt keine aktuelle D&O-Vereinbarung

Ein VHV-Magazinbeitrag aus dem Jahr 2018 nennt D&O-Absicherung im Zusammenhang mit Cybervorfällen. Wer diese Aussage bei der Suche findet, sollte daraus keinen heutigen umfassenden Managervertrag ableiten.

Für bestehende Verträge sind die tatsächlich vereinbarten Bedingungen und Nachträge zu prüfen. Bei einer neuen Anfrage sollte ausdrücklich geklärt werden, ob persönliche Organhaftung versichert wird und auf welche Schadenursachen sich die Deckung erstreckt. Die bloße Bezeichnung CYBERPROTECT beantwortet diese Frage nicht.

Bei einer D&O-Anfrage neben VHV-Policen die Gesellschaft beschreiben

Für eine zusätzliche Managerhaftpflicht werden Angaben zur geleiteten Gesellschaft benötigt: Rechtsform, Tätigkeit, Umsatz, wirtschaftliche Situation, Beteiligungen und die zu versichernden Funktionen. Vorhandene VHV-Berufs- oder Cyberpolicen helfen dabei, Überschneidungen und offene Aufgaben zu erkennen.

Ein Unternehmen kann den Schutz für sein Leitungsgremium suchen; eine einzelne Person kann einen eigenen Vertrag benötigen. Geben Sie diesen Wunsch im Angebotsformular an. Ein öffentliches vollständiges VHV-Beitragsbeispiel für eine umfassende D&O lässt sich aus den genannten Berufs- und Cyberunterlagen nicht ableiten.

Frühere Entscheidungen und das Ende eines Organmandats berücksichtigen

Bei der D&O-Ergänzung zu VHV-Verträgen sollte nicht allein der heutige Posten betrachtet werden. Ansprüche können erst nach einem Wechsel oder nach dem Ausscheiden aus der Geschäftsführung erhoben werden.

Lassen Sie für das konkrete D&O-Angebot Beginn, Rückwärtsdeckung, Melderegeln und den Schutz ausgeschiedener Personen erklären. Die zeitlich unbegrenzte Nachhaftung einer VHV-Berufs-VSH darf nicht ungeprüft als Regel eines anderen D&O-Vertrags verwendet werden.

Drei Aufgaben – drei unterschiedliche Fragen an den Versicherungsschutz

Berater im Projekt

Welche Empfehlungen und Dienstleistungen enthält VHV BERATERPROTECT? Organaufgaben sind ausdrücklich ausgeschlossen.

Organ einer Organisation

Welche satzungsmäßigen Tätigkeiten und Personen erfasst VERBANDSPROTECT beim Eigenschadenschutz?

Geschäftsführer einer Gesellschaft

Welche D&O sichert persönliche Ansprüche aus der Leitung gerade dieser Gesellschaft ab?

VHV-Verträge und persönliche Managerhaftung: Häufige Abgrenzungsfragen

Wird aus VHV BERATERPROTECT durch eine Geschäftsführerbestellung eine D&O?

VHV BERATERPROTECT schließt die Tätigkeit als Organmitglied ausdrücklich aus. Eine Geschäftsführerbestellung sollte daher Anlass sein, die persönliche Managerhaftpflicht gesondert zu vereinbaren.

Sind alle Interim-Manager aus VHV BERATERPROTECT ausgeschlossen?

VHV BERATERPROTECT beschreibt befristete Managementaufgaben in Linienfunktion als versicherbare Tätigkeit. Die Grenze liegt insbesondere bei der Organstellung; Aufgaben und Vollmachten müssen zum Vertrag passen.

Welche Organfehler nennt VHV VERBANDSPROTECT?

VHV VERBANDSPROTECT beschreibt unmittelbare Eigenschäden aus fahrlässigen Verstößen versicherter Organe und Personen innerhalb der satzungsmäßigen Tätigkeit. Maßgeblich ist der im Vertrag bezeichnete Personenkreis.

Wie hoch sind die veröffentlichten VHV-VERBANDSPROTECT-Summen?

Die VHV nennt für VERBANDSPROTECT 100.000, 250.000, 500.000 oder 1 Million Euro. Diese VSH-Auswahl ist kein allgemeiner Summenkatalog einer umfassenden Unternehmens-D&O.

Deckt der VHV-Verbandsschutz zugleich eine eigene GmbH-Geschäftsführung?

Aus VHV VERBANDSPROTECT für eine Organisation ergibt sich keine automatische Absicherung eines Geschäftsführermandats bei einer anderen Gesellschaft. Beide Aufgaben sollten im Angebotsvergleich ausdrücklich getrennt erfasst werden.

Ist die Erstattung eines VHV-Cyberschadens zugleich Schutz des Privatvermögens des Geschäftsführers?

VHV CYBERPROTECT beschreibt betriebliche Eigen- und Haftpflichtschäden nach Cybervorfällen. Ob daneben ein persönlicher Organhaftungsanspruch versichert ist, muss sich aus einer entsprechenden vertraglichen Vereinbarung ergeben.

Kann man die D&O-Aussage aus dem VHV-Magazin von 2018 für einen Neuvertrag übernehmen?

Der VHV-Beitrag von 2018 betrifft damalige Cyberleistungen. Für einen Neuabschluss sind die heutigen Bedingungen entscheidend; aus dem alten Artikel lässt sich keine umfassende aktuelle D&O-Zusage ableiten.

Welche VHV-Unterlagen helfen beim ergänzenden D&O-Vergleich?

Vorhandene VHV-Berufs-, Verbands- und Cyberverträge zeigen bereits versicherte Aufgaben. Für die zusätzliche D&O werden außerdem die Gesellschaftsdaten, Organfunktionen, weitere Mandate und eine etwaige bisherige Managerhaftpflicht benötigt.

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