Angebot anfordern ↗
WWK D&O / Managerhaftpflicht

WWK-Firmenkunden: Wenn ein Haftungsvorwurf die Geschäftsführung persönlich trifft

Die Vermögensschadensumme der WWK-Firmenhaftpflicht ist keine D&O-Deckung. Die veröffentlichten allgemeinen Vermögensschadenbedingungen schließen Pflichtverletzungen aus Leitungs- und Aufsichtsorganen ausdrücklich aus. Für Geschäftsführer und Aufsichtsräte muss deshalb die persönliche Organverantwortung zusätzlich betrachtet werden.

WWK-Bedingungen nehmen Organpflichtverletzungen ausdrücklich aus

Das WWK-Bedingungswerk für die Firmenkundenhaftpflicht nennt im allgemeinen Vermögensschadenbereich einen Ausschluss für Pflichtverletzungen ehemaliger und gegenwärtiger Leitungs- oder Aufsichtsorgane. Dazu gehören unter anderem Geschäftsführung, Vorstand und Aufsichtsrat.

Wer eine GmbH leitet, sollte deshalb nach einer ausdrücklich vereinbarten D&O fragen. Eine Betriebshaftpflicht für Kundenansprüche und eine hohe Vermögensschadensumme beantworten die Frage nach persönlichem Managerschutz nicht.

Für WWK-Kunden die Forderung gegen Firma und Geschäftsführer auseinanderhalten

Im D&O-Vergleich neben WWK-Gewerbeschutz sollte klar sein, gegen wen sich ein möglicher Vorwurf richtet. Ein Kunde kann Ersatz wegen einer fehlerhaften Betriebsleistung verlangen; die Gesellschaft kann zugleich untersuchen, ob die Geschäftsführung interne Pflichten verletzt hat.

Nehmen Sie beispielsweise eine unzureichend kontrollierte Zahlungsfreigabe. Für die persönliche Haftungsprüfung zählen Aufgabe, Entscheidung und behaupteter finanzieller Verlust. Die Betriebsdeckung ist nicht allein deshalb zuständig, weil derselbe Geschäftsführer auch im Tagesgeschäft arbeitet.

Gesellschafter-Geschäftsführer mit WWK-Verträgen: Rolle und Beteiligung nennen

Für einen D&O-Vergleich sollten WWK-Kunden offenlegen, ob die Geschäftsführung zugleich Anteile hält und welche weiteren Gesellschafter beteiligt sind. Diese Angaben helfen, mögliche Anspruchsteller und die vertragliche Behandlung von Eigeninteressen zu prüfen.

Auch bei einer kleinen GmbH sollten Gesellschaft und Privatperson in der Versicherungsübersicht getrennt erscheinen. Ein privater Haftpflichtvertrag bestätigt keine Absicherung der geschäftlichen Organfunktion.

Cyberbaustein der WWK schützt nicht automatisch vor jedem Kontrollvorwurf

WWK bietet zur Firmenhaftpflicht einen optionalen Cyberbaustein mit Haftpflicht-, Eigenschaden- und Serviceleistungen. Diese Deckung ist an digitale Sicherheitsverletzungen gebunden und ersetzt keine allgemeine Managerhaftpflicht.

Eigener Prüfungsfall: Nach einer IT-Krise wirft die Gesellschaft ihrem Geschäftsführer vor, notwendige Kontrollen über längere Zeit vernachlässigt zu haben. Vergleichen Sie den eigenen Cyberverlust und die persönliche Forderung gegen die Leitung getrennt. Beide benötigen ihre jeweilige Vertragsgrundlage.

Mehrere Mandate neben WWK-Gewerbeschutz vollständig erfassen

Bei einer zusätzlichen D&O-Anfrage für WWK-Kunden sollten Muttergesellschaft, Tochterunternehmen und externe Mandate ausdrücklich zugeordnet sein. Eine Leitungsperson kann unterschiedliche Aufgaben in mehreren Gesellschaften wahrnehmen.

Erstellen Sie dafür eine kurze Liste aus Gesellschaft, Funktion und Zeitraum. Bitten Sie um Bestätigung, ob die gewünschte Summe für alle Einheiten gemeinsam gilt und wie mehrere gleichzeitig erhobene Ansprüche behandelt werden.

D&O-Wechsel bei WWK-Firmenkunden mit der bisherigen Police abgleichen

Für WWK-Kunden mit bereits bestehender D&O sind zeitliche Übergänge besonders wichtig. Prüfen Sie die Behandlung früherer Pflichtverletzungen, bereits bekannter Umstände und erst später erhobener Forderungen.

Halten Sie für den Vergleich die bisherige D&O und deren Nachträge bereit. Ein Wechsel sollte nicht allein an einem niedrigeren Beitrag ausgerichtet werden, wenn Nachmeldung, versicherte Personen oder Kostenanrechnung voneinander abweichen.

Ein konkretes D&O-Angebot statt einer Vermutung über das WWK-Paket

In den geprüften öffentlichen WWK-Firmenunterlagen ist kein eigenständiger allgemeiner D&O-Tarif mit vollständigem Leistungs- und Preisangebot ausgewiesen. Daraus folgt keine Aussage über jede mögliche individuelle Vermittlungslösung.

Fordern Sie über das Formular passenden Managerschutz an und nennen Sie Ihre WWK-Verträge als vorhandenen Gewerbeschutz. Rechtsform, Tätigkeit, Umsatz, Unternehmenszahlen und gewünschte Versicherungssumme machen die Anfrage konkret. Im Angebot sollten der tatsächliche Versicherer, die erfassten Mandate und der Jahresbeitrag erkennbar sein.

D&O-Vergleich für WWK-Kunden: Drei Blickwinkel auf einen Vorwurf

Betriebsleistung

Welche Forderung richtet sich gegen die Firma wegen eines Kundenauftrags?

Organverantwortung

Welche persönliche Pflicht soll die Geschäftsführung oder Aufsicht verletzt haben?

Eigener Verlust

Welche Kosten oder Ertragsausfälle treffen den Betrieb selbst, etwa nach einem Cyberangriff?

WWK-Firmenkunden und persönliche Managerhaftung

Ist D&O im allgemeinen WWK-Vermögensschadenbaustein enthalten?

Die geprüften WWK-Bedingungen schließen dort Pflichtverletzungen von Leitungs- und Aufsichtsorganen aus. Eine D&O muss daher ausdrücklich als entsprechender Managerschutz vereinbart sein. Der Firmenhaftpflicht-Vertrag allein bestätigt sie nicht.

Warum ist für eine kleine WWK-versicherte GmbH die Organfunktion wichtig?

Bei einer WWK-versicherten GmbH kann der Geschäftsführer zugleich operativ mitarbeiten und die Gesellschaft leiten. Für D&O kommt es auf den persönlichen Vorwurf aus der Leitungsfunktion an. Erfassen Sie deshalb beide Aufgabenbereiche im Vergleich.

Welche Bedeutung hat eine Beteiligung für den D&O-Vergleich neben WWK?

Für ergänzenden Managerschutz sollten WWK-Kunden ihre Beteiligung und die übrigen Gesellschafter nennen. Das Angebot muss die daraus entstehenden Interessen und möglichen Forderungen berücksichtigen. Eine pauschale Aussage allein anhand der Berufsbezeichnung Geschäftsführer reicht nicht.

Ersetzt der WWK-Cyberbaustein eine D&O für IT-Kontrollfehler?

Der WWK-Cyberbaustein behandelt vereinbarte digitale Haftpflicht- und Eigenschäden. Ein persönlicher Organhaftungsvorwurf gegen die Geschäftsführung verlangt eine eigene Prüfung. Fragen Sie deshalb gezielt nach beiden Bereichen, wenn IT-Kontrolle zu Ihren Leitungsaufgaben gehört.

Was gehört bei einer Unternehmensgruppe in die D&O-Anfrage?

Zusätzlich zu WWK-Firmenverträgen sollten Sie für D&O alle einzubeziehenden Gesellschaften und Mandate auflisten. Nennen Sie Funktionen und Zeiträume. Lassen Sie die gemeinsam verfügbare Summe und die Behandlung mehrerer Anspruchsteller erklären.

Kann ich aus einer WWK-Privathaftpflicht auf Managerschutz schließen?

Eine WWK-Privathaftpflicht ist kein Nachweis einer D&O für die Leitung eines Unternehmens. Für diese Organfunktion müssen versicherte Personen und Gesellschaften ausdrücklich passen. Geben Sie die Privatpolice deshalb nicht als vorhandene Managerhaftpflicht an.

Welche Unterlagen helfen bei D&O zusätzlich zur WWK-Firmenhaftpflicht?

Für eine D&O-Anfrage neben WWK sind Jahresabschluss, Beteiligungsübersicht, Organfunktionen und eine vorhandene D&O-Police hilfreich. Beschreiben Sie auch besondere Projekte und bekannte Beanstandungen. Damit lässt sich ein tatsächlich passendes Angebot prüfen.

Ihre Tätigkeit verdient einen passenden Schutz.

Beschreiben Sie Ihren Bedarf. Fordern Sie Ihr individuelles Angebot an.

Kostenfreies Angebot anfordern ↗
Ihr Bedarf. Ihr Angebot.
Kostenfrei & unverbindlich.
Angebot anfordern ↗